Tuesday Night Jam im Pastis

Unsere nächsten Jazz Jam Session Termine im Pastis Friedberg:

Dienstag 28.5.
Dienstag 25.6. (75 Jahre Grundgesetz)

Beginn ist wie gewohnt um 20 Uhr. Wir freuen uns wie immer über Gäste auf der Bühne und im Publikum … und spontane Mitmusikerinnen und -musiker auf der Bühne.

Am 25.6. steht unser Tuesday Night Jam unter dem Motto: 75 Jahre Grundgesetz – wir haben uns dazu ein paar musikalische Gedanken gemacht und sind selbst gespannt.

 

Swinging Pool Quartet im Quellwasser-Schwimmbad Ockstadt

Am Sonntag, 26.5., spielt das Swinging Pool Quartet wie schon in den Jahren zuvor bei „Ockstadt frühstückt“ zur Eröffnung der Badesaison im Quellwasser-Schwimmbad Friedberg-Ockstadt. Beginn ist um 11 Uhr.

Swinging Pool Quartet:
Corinna Danzer – sax
Jonas Lohse – git
Wolfgang Marx – bass
Martin Kowollik – drums

Internationaler Tag des Jazz – 30.4. im Pastis

Seit 2011 ruft die UNESCO jährlich wiederkehrend den 30. April zum Internationalen Tag des Jazz aus. Gastgeber-Stadt ist in diesem Jahr die marokkanische Stadt Tanger; außerdem finden überall auf der Welt Konzerte statt, die auf den Jazztag Bezug nehmen.

Die Tuesday Night Band ist dabei, und spielt (turnusgemäß) ab 20 Uhr im Pastis. 

Im November 2011 erklärte die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) den 30. April offiziell zum Internationalen Jazztag, um den Jazz und seine diplomatische Rolle, Menschen in allen Teilen der Welt zu vereinen, hervorzuheben. Den Vorsitz und die Leitung des Internationalen Jazztages haben die UNESCO-Generaldirektorin Audrey Azoulay und der legendäre Jazzpianist und Komponist Herbie Hancock, der als UNESCO-Botschafter für den interkulturellen Dialog und Vorsitzender des Herbie Hancock Institute of Jazz fungiert. Das Institut ist die gemeinnützige Organisation, die mit der Planung, Förderung und Durchführung dieser jährlichen Feier beauftragt ist.

„Die Ernennung von Tanger ist das erste Mal, dass eine Stadt auf dem afrikanischen Kontinent den Internationalen Jazztag, die weltweit größte und bedeutendste Feier des Jazz, ausrichtet“, sagte Audrey Azoulay, Generaldirektorin der UNESCO.

Die viertägige Veranstaltung (27. bis 30. April), die in Zusammenarbeit mit dem marokkanischen Kulturministerium und der Stadt Tanger organisiert wird, soll das Jazz-Erbe der Stadt hervorheben und die kulturellen und künstlerischen Verbindungen zwischen den Menschen in Marokko, Europa und Afrika betonen. Eine Reihe von Bildungsprogrammen umfasst Veranstaltungen für Schüler aller Altersgruppen, eine spezielle Präsentation, die die Bedeutung der marokkanischen Gnawa-Musik und ihre Verbindung zum Jazz aufzeigt, sowie Gespräche über die Geschichte des Jazz und seine Auswirkungen auf Tanger, um nur einige zu nennen. Das abschließende All-Star Global Concert im wunderschönen neuen Palast für Kunst und Kultur von Tanger – einem architektonischen Meisterwerk – wird über YouTube, Facebook, JazzDay.com, die Vereinten Nationen und die UNESCO an Millionen von Zuschauern weltweit übertragen.

 

Tuesday Night Jam am 30.1.2024: das Blockflöten-Special

Hessen bekommt in 2024 eine neue Landesregierung. Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD wurde vereinbart, dass in Zukunft alle Grundschüler Blockflöte lernen müssen (die Hessenschau berichtete).

Nun kann die Blockflöte ja durchaus als der Rosenkohl unter den Musikinstrumenten gelten: Manche mögen sie – aber viele triggert es bereits, wenn auch nur ihr Name erwähnt wird. Die geplante Zwangsunterweisung an den hessischen Grundschulen wird da sicher auch in Zukunft ihren Teil zu beitragen. Dabei hätte beispielsweise mit der Ukulele durchaus eine vielseitigere und nervenschonendere Alternative für den Instrumentalunterricht an Grundschulen bereit gestanden.

Dennoch wollen wir Jazzmusikerinnen und -musiker diesen eher rückwärtsgewandten Ansatz pädagogisch begleiten und versuchen, ihn in eine fortschrittliche Richtung lenken. Wer sagt denn, dass man auf der Blockflöte nur traditionelles Liedgut trällern kann?

Bei unserer nächsten Jazz Jam Session im Pastis wollen wir deswegen auch mal die Blockflöte zu Gehör bringen. Und zwar ganz sicher anders, als es unser Publikum aus der eigenen Schulzeit in Erinnerung hat. Nichts gegen „Hänschen klein“, aber wir spielen halt lieber Jazz. Und die ganze Klasse alle, die ihre Blockflöten mitbringen, dürfen mitmachen. Ein niedrigschwelliges und notenfreies (!) pädagogisches Angebot als Akt der solidarischen Erwachsenenbildung. 

Pressespiegel

Das Porträt von Corinna Danzer, das Detlef Kinsler in der November-Ausgabe des Journal Frankfurt veröffentlicht hat, ist mittlerweile auch  online lesbar.

Nach der Preisverleihung führte Rosemarie Tuchelt auf hr2 ein Live-Interview mit Corinna. Es ist als Podcast noch einige Tage in der Mediathek des Hessischen Rundfunks zu finden.

Bilder von der Preisverleihung sind auf der Website der Jazz-Initiative Frankfurt zu finden.